UNITY Consulting & InnovationABS WorkspaceZum geschützten Workspace
ANTIBIOTIC STEWARDSHIP · ORIENTIERUNG

Vom Befund zum
verantworteten Handeln.

Wie ABS-Arbeit organisiert wird, wo der Workspace unterstützt und welche Daten, Menschen und Voraussetzungen eine tragfähige Umsetzung braucht.

Demo mit synthetischen Klinikdaten

Öffentliche Fachübersicht · Redaktionsstand 2026-10-12 · Inventar 2026-10-12.1

Verantwortung bleibt im Team

Klinische Entscheidungen liegen bei qualifiziertem Personal.

Jede Zahl braucht Kontext

Quelle, Nenner, Zeitraum und Datenlücken gehören dazu.

Demo und Pilot unterscheiden

Technische Funktion ist noch keine klinische Freigabe.

01

ABS ist ein kontinuierlicher Prozess

Antibiotic Stewardship unterstützt eine verantwortete Antibiotikaanwendung. Daten werden geprüft, gemeinsam eingeordnet und in nachvollziehbare Maßnahmen übersetzt. Eine App schafft Arbeitsgrundlagen; sie ersetzt keine Fachkompetenz oder klinische Bewertung.

Fachliche Empfehlung RKI und Kommission ART beschreiben ABS als interprofessionelle Aufgabe mit Leitung, Ressourcen, lokaler Bewertung und kontinuierlicher Umsetzung. Die folgende Darstellung ist eine kompakte organisatorische Umsetzung dieses Gedankens.

  1. 1

    Mandat & Ziele

    Klinikleitung und ABS-Leitung vereinbaren Auftrag, Geltungsbereich, Zielbild und verfügbare Zeit. Vertretung und Eskalationsweg sind geklärt.

  2. 2

    Daten erfassen & validieren

    Apotheke und Mikrobiologie liefern geeignete Aggregate. Einheiten, Nenner, Zeiträume, Strata und Mappings werden geprüft; Lücken bleiben sichtbar.

  3. 3

    Verbrauch & Resistenzen bewerten

    Das ABS-Team bewertet Trends und lokale Befunde mit den Fachbereichen. Case-Mix, Erhebungsbasis und Populationsunterschiede begrenzen Vergleiche.

  4. 4

    Maßnahmen & Hausleitlinien festlegen

    Befunde werden zu konkreten Arbeitsaufträgen mit Owner, Ziel, Termin und Messgröße. Fachliche Empfehlungen durchlaufen einen verantworteten Review.

  5. 5

    Kommunizieren & umsetzen

    Stationen, Pflege und weitere Beteiligte werden informiert und geschult. Zuständigkeit und Umsetzung werden festgehalten.

  6. 6

    Wirkung & Qualität prüfen

    Vergleichbare Zeitfenster und Datenqualität erneut prüfen. Veränderungen beobachten, klinische Qualität separat bewerten; zwei Aggregate belegen keine Kausalität.

  7. 7

    Dokumentieren & fortführen

    Berichte, Quellenstände und offene Aufgaben sichern. Erkenntnisse führen zu angepassten Zielen und zum nächsten Durchlauf.

↻ Erkenntnisse aus Schritt 7 fließen in Mandat, Ziele und den nächsten Datendurchlauf zurück.

02

Was das Klinikum konkret organisiert

Was ist konkret zu tun?
AufgabeVerantwortliche FunktionInputErgebnis / NachweisBeispielhafter Turnus
Mandat, Zielbild, Geltungsbereich und Eskalation festlegenKlinikleitung / SponsorVersorgungsauftrag, Ressourcen, Risiko- und ZielbildDokumentierter Auftrag, Zuständigkeit und RessourcenzusageZum Start; bei wesentlichen Änderungen
Programm koordinieren, Vertretung und Zeitbudget sichernÄrztliche ABS-LeitungMandat, Team, StationsbedarfeArbeitsplan, Vertretung, abgestimmte TermineBeispiel: monatliche Koordination
Verbrauchs- und Aktivitätsdaten bereitstellenKrankenhausapotheke / ControllingMenge, Wirkstoff/ATC, Route, Erhebungsbasis, PatiententageValidierte monatliche Aggregate mit MappingnachweisBeispiel: monatliche Lieferung
Lokale Resistenzaggregate fachlich prüfenMikrobiologieMaterial/Population, klinisch vs. Screening, n/S/I/R, NormversionAntibiogramm mit Deduplicationsmethode und LückenNach lokalem Datenplan; Beispiel: jährlicher Gesamtstand
Befunde im klinischen Kontext bewerten und Maßnahmen umsetzenFachabteilungen / Stations- und PflegevertretungABS-Auswertung, Case-Mix, StationsabläufeBegründete Arbeitsaufträge und Rückmeldung zur UmsetzungBeispiel: monatliche/vierteljährliche Besprechung
Hausleitlinien reviewen, fortbilden und Maßnahmen bewertenABS-Team / verantwortliche FachautorenGeprüfte Quellen, lokale Anforderungen, messbare ZieleFachlicher Review, Freigabeidentität, Schulungs- und BewertungsnachweisAnlassbezogen; Reviewdatum lokal vereinbaren
Dokumentation, Nachverfolgung und Bericht unterstützenQualitätsmanagementMaßnahmenstatus, Datenstand, FreigabenNachvollziehbarer Bericht und offenes Follow-upBeispiel: Monatsbericht / Quartalsreview
Pilot-Datenflüsse, Rechte und Betriebsfreigabe klärenIT / Informationssicherheit / DatenschutzSchnittstelleninventar, Schutzbedarf, ZweckbestimmungGeprüfte Rollen, Betriebs- und DatenschutzkonzeptVor Pilot; danach Änderungen und Risiken reviewen

Lokale Organisationsempfehlung Monats- und Quartalstermine sind Beispiele, keine erfundenen gesetzlichen Fristen. Umfang, Frequenz und Zuständigkeit richten sich nach Haus, Versorgung und Datenlage.

Besetzung mit klaren Aufgaben

Kernteam, eng angebundene Fachpartner und organisatorische Ergänzungen brauchen ein abgestimmtes Mandat. Die Matrix fordert weder für jede Rolle eine neue Vollzeitstelle noch einen pauschalen Personalschlüssel.

Besetzungs- und Verantwortungsmatrix
FunktionEinordnungKompetenz / AufgabeMandat / VertretungBenötigte Zugänge
Klinikleitung / SponsorAuftraggeberZielbild, Mandat, Ressourcen und EskalationBenannter Sponsor und entscheidungsfähige VertretungBerichte und Entscheidungsgrundlagen
Qualifizierte ärztliche ABS-Leitung / InfektiologieKernteamFachkompetenz, Koordination und verantwortete klinische BewertungSchriftlicher Auftrag, Vertretung, organisatorisches ZeitbudgetAuswertungen, Maßnahmen, Reviews; Demo-Freigaben nach Rolle
Klinische PharmazieKernteamArzneimitteldaten, ATC-/Route-Mapping, Erhebungsbasis und VerbrauchsmethodikBenannte Datenverantwortung und VertretungVerbrauch und berechtigte Importe im lokalen/pilotierten System
MikrobiologieKernteam / enger FachpartnerErreger-/Antibiotikamapping, Normversion, Strata und DeduplicationVerantwortliche LaboransprechpersonResistenzdaten und fachliche Quellenprüfung
KrankenhaushygieneFachpartner im ABS-NetzwerkInfektionsprävention und Einordnung der ResistenzsurveillanceGeregelte Schnittstelle zur HygieneorganisationRelevante Auswertungen, keine pauschalen Administrationsrechte
Klinische Fach-/StationsvertretungUmsetzungspartnerCase-Mix und klinische Abläufe; Umsetzung und RückmeldungBenannte Pilotstationsvertretung und VertretungsregelEigener Umfang, zugewiesene Maßnahmen
PflegevertretungUmsetzungspartnerPraktische Abläufe, Kommunikation und SchulungsbedarfeOrganisatorisch eingebundene AnsprechpartnerRelevante freigegebene Informationen und Aufgaben
QualitätsmanagementOrganisatorische Ergänzung / SchnittstelleNachweise, Termine und BerichtsorganisationAbgestimmte Unterstützung, keine klinische Freigabe allein aus QM-RolleBerichte, Aufgaben und freigegebene Dokumente
IT / BetriebTechnischer SchnittstellenpartnerSchnittstellen, Identität, Updates, Sicherung und WiederanlaufBetriebsverantwortung mit Vertretung und Incident-WegLeast-Privilege-Betriebszugriff, keine unnötigen Klinikdaten
Datenschutz / InformationssicherheitPrüfende SchnittstellenpartnerDatenflüsse, Schutzbedarf, Rechtsgrundlagen und RisikoprüfungEinbindung vor Pilot und bei ÄnderungenKonzept-/Nachweiseinsicht, kein pauschaler Inhaltsvollzugriff
Verifizierter gesetzlicher Rahmen

§23 IfSG: aufzeichnen, bewerten, Schlussfolgerungen umsetzen

Für die in §23 Abs.3 Nr.1–3 erfassten Einrichtungen umfasst Abs.4 die fortlaufende zusammengefasste Aufzeichnung des Antibiotikaverbrauchs, dessen Bewertung unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzsituation sowie Schlussfolgerungen, Kommunikation und Umsetzung. Die Aufzeichnungen nach Abs.4 Sätzen 1 und 2 sind zehn Jahre ab Anfertigung aufzubewahren. Diese Frist gilt nicht automatisch für jedes technische Log oder jede Nutzereingabe.

Infektions- und Resistenzsurveillance haben einen weitergehenden gesetzlichen Umfang als diese App. Ein Verbrauchsdashboard belegt keine vollständige Erfüllung des §23. Zuständigkeit, Dokumentationsumfang und einschlägige Landesregeln müssen vor einem konkreten Pilot geprüft werden. Ohne festgelegtes Bundesland wird hier keine landesrechtliche Freigabe behauptet.

§ 23 IfSG: Surveillance, Bewertung und Aufbewahrung ↗ (Abruf 2026-10-12)

Fachlicher Stand: Das ART-Papier 2020 und die Empfehlungen zur Leitlinienimplementierung sind berücksichtigt. Bei AWMF 092-001 ist Version 2.1 (2019), gültig bis 30.01.2024, verifiziert. Eine aktuell gültige Nachfolgefassung konnte beim Abruf nicht bestätigt werden; die ältere Fassung wird ausdrücklich als abgelaufen geführt. Diese Übersicht ist keine Rechtsberatung oder Compliance-Freigabe.

Praktische Einführung

  1. Verantwortlichkeiten, Mandat und Vertretungen festlegen
  2. Dateninventar und bestehende Schnittstellen erfassen
  3. Methodik, Einheiten, Strata und Mappings vereinbaren
  4. Pilotstationen und vergleichbare Zeitfenster auswählen
  5. Rollen, Freigaben und Datenzugriffe festlegen
  6. Nutzer schulen und Restprüfungen erklären
  7. Referenzen und Fachberechnungen unabhängig validieren
  8. Datenschutz, Sicherheit und Betrieb freigeben
  9. Nutzung, Datenqualität und Maßnahmen regelmäßig reviewen

Generische Checkliste zur Orientierung. Hier werden keine realen Klinikfreigaben gespeichert.

03

Prozesse verbessern – Nutzen transparent rechnen

Weniger Tabellenabgleich, wiederauffindbare Quellen und klar verfolgte Aufgaben können administrative Arbeit erleichtern. Wie viel Zeit entsteht, hängt vom tatsächlichen Ablauf ab. Der Rechner macht diese Annahmen prüfbar.

Zeitpotenzial als nachvollziehbares Szenario

Es liegt noch keine gemessene Zeitersparnis dieser App im Krankenhaus vor. Starten Sie leer oder laden Sie das Rechenbeispiel. Alle Eingaben und Exporte werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet.

Eigene Annahmen – keine gemessene Klinikprognose

1 · Kontext und ausdrücklich wählbare Eingabehilfen

Größenangaben beschreiben den Kontext. Sie verändern das Zeitpotenzial nicht automatisch.

Stationsberichte hochrechnen

Stationen × Berichte je Station und Monat × 12. Krankenhaus-Gesamtberichte sind ein anderer Vorgang.

Patiententage / Fälle nur als Schätzung

Schätzung: Betten × Auslastung × Kalendertage = Nicht berechenbar Patiententage. Fälle = Patiententage / Verweildauer: Nicht berechenbar. Keine Übernahme als gemessene Aktivität und kein Einfluss auf die Effizienzrechnung.

2 · Prozesspakete auswählen und Annahmen eingeben

App-Minuten enthalten die nötige Restprüfung und Nacharbeit. Pakete dürfen sich nicht überschneiden: Bei separat gezählter Auswertung enthält „Bericht“ nur den zusätzlichen Berichtsschritt. Bereits im Import gezählte Pflege nicht nochmals als Zusatzaufwand erfassen.

Einschließlich Beschaffung, Mapping und aller Nacharbeiten; wiederkehrende Datenpflege nicht nochmals unten zählen.

Je tatsächlich erstellter Auswertung; keine individuelle Therapieprüfung.

Zusammenstellung und Darstellung; klinische Bewertung bleibt erforderlich.

Nur der zusätzliche Berichtsschritt, wenn die Auswertung separat gezählt wird.

Termine, Aufgaben und Status; fachliche Bewertung der Maßnahme bleibt erhalten.

Versionsablage und Koordination; medizinischer Review und Freigabe entfallen nicht.

Nachweise und Termine; keine Ersetzung von Qualifikation oder Schulung.

3 · Zusätzlicher laufender Aufwand – Stunden pro Monat

Nur zusätzliche, oben noch nicht erfasste Arbeit. Im Jahresergebnis wird dieser Aufwand genau zwölfmal abgezogen.

4 · Einmalige Einführung – Stunden

Nur einmal im ersten Jahr abgezogen; keine Doppelzählung als laufender Aufwand.

5 · Optionale Kosten und Kapazitätsäquivalent

Jede betroffene Rolle braucht ihre eigene eingegebene Vollkostenrate. Keine erfundene Mischrate. Freie Zeit ist kein automatisch zahlungswirksamer Effekt. Hostingbeträge sind Ihre Eingaben, keine Sliplane-Preisliste.

Ihr Annahmenszenario

Wählen Sie mindestens ein Prozesspaket und ergänzen Sie seine Eingaben. Ohne Eingaben entsteht keine Klinikprognose.

Brutto-ZeitpotenzialNicht berechenbar
Zusatzaufwand pro JahrNicht berechenbar
Netto pro JahrNicht berechenbar
Netto im ersten JahrNicht berechenbar
Bearbeitbare Annahmenszenarien – keine statistischen Konfidenzintervalle
SzenarioBrutto h/JahrNetto h/JahrJahr 1 h
KonservativNicht berechenbarNicht berechenbarNicht berechenbar
MittelNicht berechenbarNicht berechenbarNicht berechenbar
AmbitioniertNicht berechenbarNicht berechenbarNicht berechenbar
Wiederkehrender Kapazitätswert vor Gebühren
Nicht berechenbar
Szenario-Nutzen nach Betriebskosten
Nicht berechenbar
FTE-Kapazitätsäquivalent (kein Stellenabbau)
Nicht berechenbar
Rechnerischer Payback
Nicht berechenbar / kein positiver monetärer Nutzen

Payback = (rollenbewertete Einführungsstunden + explizite externe Einmalkosten) / positiver monatlicher Szenario-Nutzen. Er ist ein hypothetischer Kapazitätsvergleich, kein zugesicherter Cash-Payback. Fehlende Rollenraten, Betriebs- oder Einmalkosten verhindern die jeweilige Geldrechnung.

Offene Rechenregeln

Brutto_h = Σ Vorgänge × (Istmin − Appmin) × Abdeckung / 100 / 60
Netto_h = Brutto_h − 12 × Zusatzstunden/Monat
Netto_h_Jahr1 = Netto_h − Einführungsstunden
Kapazitätswert = Σ rollenbezogene Nettostunden × eingegebene €/h
Szenario-Nutzen = Kapazitätswert − 12 × monatliche Betriebskosten

Reale Effizienz hängt von Schnittstellen, CSV-Nacharbeit, Datenqualität, Mapping, Stations-/Standortzahl, Berichtsumfang, vorhandenen Werkzeugen, beteiligten Rollen, Nutzung und Fachreview ab. Messen Sie eine kleine vergleichbare Stichprobe vorher und nachher bei gleichem Qualitätsanspruch; Einführung und laufende Arbeit getrennt erfassen. Klinische Effekte, Antibiotikakosten und Resistenzentwicklung benötigen eine separate Bewertung. Weniger DDD erzeugen hier keinen finanziellen Nutzen. Individuelle 48–72-Stunden-Therapie-Reviews sind nicht implementiert und werden nicht eingerechnet.

04

Was der Workspace tatsächlich kann

Die Funktionsmatrix beschreibt den bestehenden modularen Monolithen mit echter Persistenz. Reifegrad meint technische PoC-Funktion, keine klinische Validierung. Ein Login schützt alle fachlichen Arbeitsdaten; Besucher der gehosteten Demo haben standardmäßig Leserechte.

Redaktionell geprüftes Funktionsinventar
FunktionWas tut sie?NutzerInputOutputReifegrad / Grenze
Anmeldung und RollenServerseitige Sessions, sechs Rollen, Organisationsumfang und WiderrufAlle berechtigten NutzerGetrennt vergebene Konten / MitgliedschaftAutorisierte Ansichten und geschützte VorgängeLokal getestet; Hosting separat geprüft
OrganisationKrankenhaus, Standort, Bereich und Station; begrenzte StammdatenpflegeAdministration / ABS-LeitungSynthetische OrganisationsstrukturEindeutiger Umfang für Daten und RechteImplementiert; kein vollständiger Account-Lebenszyklus
Verbrauch / DDD / AWaReMengen, gewichtete DDD/100 Patiententage, Trends und AbdeckungABS / PharmazieMenge, Route, Erhebungsbasis, Nenner, belegte ReferenzversionAuswertung mit Einheiten, Methoden und HerkunftGetestet; gehostete WHO-AWaRe-Zuordnung bis Rechteklärung ausgesetzt
AntibiogrammeLokale S/I/R-Aggregate, R-Anteil, Wilson-Intervall und getrennte öffentliche ReferenzMikrobiologie / ABSTestzählungen, Population, Normversion, MethodikMatrix mit Detailnachweis und DatenlückenGetestet; keine MIC-/Hemmhofentscheidung
DatenimporteCSV/XLSX, Mapping, Vorschau, Validierung, atomare Übernahme und IdempotenzBerechtigte FachrollenAggregierte Dateien und explizite MappingsImporthistorie, Qualitätsbefunde und HerkunftLokal getestet; Besucheruploads in Hosting-Demo gesperrt
MaßnahmenOwner, Termine, Status, Meilensteine, eingefrorene Baseline und manuelle BewertungABS-Leitung / zugewiesene MitwirkendeNachvollziehbarer Auslöser, Ziele, AufgabenVerantwortete Nachverfolgung und beobachtete VeränderungGetestet; keine Kausalitätsbehauptung
HausleitlinienEntwurf, separater Review, Demo-Freigabe, unveränderliche Version und HistorieAutoren / berechtigte ReviewerOrganisatorischer Text, Quellen, Review-TerminVersionierter Freigabenachweis im Demo-WorkflowGetestet; keine klinische Inhaltsvalidierung
ABS-TeamFiktive Teammitglieder, Mandate, Zeitbudgets, Qualifikationen, Fortbildung und TeilnahmeABS-Leitung / AdministrationSynthetische Personal- und NachweisdatenÜbersicht und organisatorische NachverfolgungGetestet; kein Personal-Compliance-Nachweis
BerichteArchivierte Datenstände mit Filter-/Quellenstand, PDF und CSVABS-Leitung / berechtigte LeserGeprüfte Auswertungen und organisatorischer StatusUnveränderlicher Snapshot mit tatsächlichem ExportGetestet; kein zertifiziertes Langzeitarchiv
ErweiterungenKonfigurierbare Regeln / Stationsvergleich teilweise vorhandenSpäterer PilotAnforderungs- und FachprüfungOIDC, Live-KIS/LIS und individuelle Therapie-Reviews als AusblickOIDC und individuelle 48–72h-Reviews nicht implementiert

Der Demo-Ablauf führt von einer synthetischen Carbapenem-Auffälligkeit über Drill-down und Resistenzvergleich zur Maßnahme, zum getrennten organisatorischen Hausleitlinien-Review und zum archivierten PDF-/CSV-Bericht. Freitext-Schreibdemonstrationen sind ausschließlich ausdrücklich berechtigten verantwortlichen Nutzern vorbehalten und müssen synthetisch bleiben.

Geschützten Workspace öffnen
05

Referenzdaten sind keine lokalen Klinikbefunde

Die App trennt synthetische lokale Beobachtungen von tatsächlichen öffentlichen Quellen. Die folgenden Zählungen stammen aus dem freigegebenen versionierten Inventar; der öffentliche Überblick liest dafür keine Datenbank und liefert keine privaten Originaldateien aus.

Grund- und Referenzdaten: tatsächlicher Umfang und Rechte
Quelle / FassungZeitraum / GültigkeitUmfangZweckNutzungsstatusGrenze
WIdO GKV ATC/DDDApril 2026, WIdO e-Paper 10Ausgabe 2026-04; keine erfundene Tagesgültigkeit73 routebezogene DDD-Zeilen / 54 ATC-CodesStatistische Verbrauchsnormalisierung für geeignete ErwachsenenpopulationenCC BY 4.0; Attribution und BearbeitungsvermerkSeparate GKV-Fassung, ausdrücklich nicht amtliche BfArM-Klassifikation
WHO AWaRe2025 B09489Veröffentlicht 05.09.2025384 Einträge im lokalen ReferenzpaketMonitoring-Klassifikation; keine individuelle TherapieempfehlungCC BY-NC-SA 3.0 IGO; Hosting-Nutzung in UNITY-Demo gesondert zu klärenGehostete Originale und Zuordnungen bis Rechteklärung ausgeschlossen; Anzeige unklassifiziert. Lokaler nichtkommerzieller Stand separat erhalten.
ECDC EARS-NetAER 2024, publiziert 18.11.2025, Tabelle 9b2020–202450 EU/EWR-Quellenraten, zehn KombinationenGetrennte öffentliche Resistenzreferenz invasiver Blut-/LiquorisolateKonkreter Reproduktionsnachweis mit ECDC-/DatenlieferantenattributionPopulationsgewichtete Raten, keine künstlichen S/I/R-Zahlen; nicht direkt als Klinikbenchmark geeignet
Amtliche BfArM ATC/DDD2026 amtlich01.01.–31.12.20260 importierte ZeilenVorgesehene amtliche KlassifikationRESTRICTED; Nutzungsfreigabe für Datenbank-/Weiterverwendung offenNur Metadaten/Link; kein geschütztes Original und keine daraus übernommenen Werte in der Demo
EUCAST Clinical Breakpoint Tables16.124.06.–31.12.20260 verifizierte Originale im SeedVollständiges versioniertes ReferenzdokumentOriginaldownload blockiert; zulässige lokale Bereitstellung und Prüfung offenKein Grenzwertexplorer und keine automatische Empfindlichkeitsentscheidung
RKI AntibioResDE / AVSKonkretes importierbares Paket nicht verifiziertKeine hochgerechneten Werte für 20260 importierte RKI-RatenWeitere nationale Referenz / VerbrauchsmethodikKonkreter Repository-/Lizenzpfad unverifiziert; AVS nur MethodenreferenzECDC-Fallback bleibt separat; keine erfundenen Klinik-/NRW-Benchmarks

Methodische Leitplanken

  • DDD ist eine statistische Erwachseneneinheit, keine Patientendosis. Pädiatrische Stationen erhalten keine gleichgesetzte DDD-Bewertung.
  • DDD/100 Patiententage verwendet die Summe der DDD und passende, eindeutig gezählte Nenner. Beschaffung, Abgabe und tatsächliche Verabreichung sind unterschiedliche Erhebungsarten.
  • AWaRe ist eine Monitoring-Klassifikation. Fehlende Zuordnungen bleiben unklassifiziert und sichtbar; keine stillschweigende Entfernung aus dem Nenner.
  • R% = 100 × R/(S+I+R) nur bei validen vollständigen Zählungen. EUCAST I bedeutet empfindlich bei erhöhter Exposition; I wird nicht pauschal zu R addiert. Historische Normsemantik bleibt erhalten.
  • ECDC zeigt eine invasive EU/EWR-Referenzpopulation mit Gewichtung. Ein Vergleich mit einer lokalen Intensivstation ist keine unmittelbare Qualitätsbewertung. Fehlende Tests, kleine Fallzahlen und Datenlücken sind keine Nullwerte.
06

Welche Daten gespeichert werden

Die Demo verwendet ausschließlich synthetische Klinik- und Personalinhalte. Tatsächliche Kontodaten und technisch notwendige Betriebslogs sind gesondert zu behandeln. Aggregiert, pseudonymisiert und anonym sind keine Synonyme. Kleine Aggregate und Beschäftigtendaten können Personenbezug haben; eine reale Übernahme benötigt eine eigene Prüfung.

Dateninventar – Zweck, Herkunft, Zugriff und Aufbewahrung
KategorieZweckHerkunftPersonenbezugZugriffSpeicherort / Retention-Konzept
Organisation / StationenUmfang und ZuordnungSynthetischer Seed / kontrollierte PflegeNamen/Zuordnungen können real organisations- oder personenbezogen seinEigene Organisation, Administration schreibtEigene PostgreSQL-DB; Pilot-Stammdatenkonzept offen
Nutzer / Rollen / SessionsIdentität, Rechte und AnmeldungGetrennte Demo-KontenKontodaten sind personenbezogen; sichere Passwort-Hashes, keine Klartextpasswörter in der DBNutzer / berechtigte Administration, serverseitige SessionsDB; Sessionablauf 8h, Widerruf; Kontolöschung/Aufbewahrung im Pilot definieren
Verbrauch und AktivitätMengen/Route/ATC/DDD, Erhebungsbasis und eindeutige MonatsnennerSynthetische Mengen und Patiententage, erlaubte ReferenzenAggregate sind nicht automatisch anonym; kleine Strata fachlich prüfenBerechtigte Nutzer im OrganisationsumfangDB; fachlichen §23-Aufzeichnungssatz und zehnjährige Archivierung für Pilot definieren
Lokale AntibiogrammeS/I/R/n, Material, Population, Zeitraum, Norm und DeduplicationAusschließlich synthetische lokale AggregateKleine Aggregate können in realem Kontext Personenbezug habenEigene Organisation / berechtigte FachrollenDB; keine realen Patienten-IDs, Retention anhand Zweck und Pflichtumfang
Öffentliche ReferenzenQuelle, Fassung, Asset/Link, SHA-256 und HerkunftOffizielle überprüfte PublikationenÖffentliche fachliche Referenzwerte; gesonderte DatenrechteFreigegebene Metadaten öffentlich; zulässige Dateien nur geschütztVersioniertes Paket / DB; gesperrte Assets ausgeschlossen, Versionen mit Berichten erhalten
Importbatches / MappingValidierung, Fehler, Originalwerte und HerkunftshistorieExplizite synthetische lokale ImporteIn Pilotdaten können Rohdateien trotz Aggregation identifizierbar seinNur berechtigte Importrollen; Hosted-Besucher dürfen nicht hochladenDB / eigenes Assetvolume; Quarantäne- und Löschfristen gesondert festlegen
MaßnahmenZuständigkeit, Frist, Kommentare, Kennzahlen und BewertungFiktive Demo-ArbeitsaufträgeZuständigkeiten und Freitext können Beschäftigtenbezug enthaltenOrganisationsumfang, Rollen und ZuordnungDB; in Demo nur synthetische freie Eingaben durch verantwortliche Lead-Nutzer
LeitlinienversionenText, Quellen, Review und FreigabeidentitätOrganisatorische Demo-DokumenteAutor-/Revieweridentität ist kontobezogenFreigegebene Versionen lesbar, getrennte Autor-/ReviewerrechteDB; unveränderliche Freigabeversion, fachliches Archivkonzept offen
Team / QualifikationenMandat, Funktion, Zeitbudget, Nachweise und TeilnahmeFiktive Personen / Demo-EingabenBei realem Personal Beschäftigtendaten, nicht anonymBerechtigte Nutzer im OrganisationsumfangDB; Nachweiszweck, Aktualisierung und Löschung vor Pilot regeln
Berichte / Audit / ExporteEingefrorener Datenstand und nachvollziehbare VorgängeFachmodell, Freigaben und technische EreignisseAudit kann Konto-/Aktionsbezug haben; Exporte behalten DatenklasseGeschützte Serverpfade; keine öffentlichen BerichteDB-Snapshots, bedarfsweise generierte Dateien; Backups ersetzen kein gesetzliches Archiv
RechnerinputsLokale SzenariorechnungNur Eingaben im BrowserKlinikparameter könnten vertraulich sein; kein Serverempfang vorgesehenNur aktueller Browser; lokales Speichern ausschließlich opt-inArbeitsspeicher / optional localStorage mit Löschfunktion; JSON-Export lokal
Technische BetriebslogsVerfügbarkeit / FehlerdiagnoseApp und HostingplattformIP-/Zugriffsmetadaten können personenbezogen seinBetriebsverantwortliche; keine Anzeige im öffentlichen ÜberblickMinimiert; Plattform-Logfrist separat, keine pauschale Übernahme der zehnjährigen §23-Frist

Der öffentliche Rechner sendet seine Szenariowerte weder an eine API noch an Analytics. Seine optionale lokale Speicherung ist eine ausdrückliche Browserentscheidung mit Löschfunktion. Ein heruntergeladener JSON-Bericht bleibt unter Ihrer Kontrolle.

07

Von der Demo zum verantworteten Betrieb

Eine zeitlich begrenzte synthetische Demo kann mit geprüfter passwortgeschützter Anmeldung betrieben werden. Ein Pilot mit echten Daten und der klinische Regelbetrieb brauchen zusätzliche fachliche, organisatorische und technische Entscheidungen.

Anforderungen: Demo, Pilot und Regelbetrieb getrennt beurteilen
AnforderungAktuelle Demo / StatusPilot mit echten Daten – offenKlinischer Regelbetrieb – offenVerantwortungEvidenz / Grenze
Zweckbestimmung / MDR-IVDROrganisatorischer PoC, keine patientenbezogene Entscheidung; keine regulatorische FreigabeTatsächliche Funktionen, Claims und Einsatzkontext bewertenDokumentierte Einordnung und erforderliche regulatorische NachweiseProduktverantwortung / klinische Leitung / RegulatorikMDCG 2019-11 Rev.1; technische Abgrenzung
Fachmodell und ReferenzpflegeDDD-/Nenner-/SIR-Testorakel vorhanden; Pflichtreferenzen teilweise offenUnabhängige Mappings-/Kohortenprüfung, Verantwortliche für AktualisierungGeregelte fachliche Freigabe, Versionspflege und ÄnderungsprüfungABS / Pharmazie / MikrobiologieFachtests, Quellenregister, getrennte Referenzblocker
Identität / Rechte / AuditServerseitige Rollen, Organisation und Sessionwiderruf; Hosted-Gate mit negativen API-TestsKlinik-IdP/OIDC und risikogerechtes MFA nach Klinikvorgaben planenBetriebener Account-Lebenszyklus, Rezertifizierung und geregelte FreigabenIT / Fachverantwortung / InformationssicherheitLogin-, Isolation-, Viewer- und Freigabetests; OIDC offen
DatenschutzSynthetische Klinik-/Personalinhalte; Kontodaten und Betriebslogs separatVerantwortlicher/AVV, Rechtsgrundlage, Art.9 bei Gesundheitsdaten, Löschung und Informationen klärenVerbindliche Verträge, Datenschutzprozess und risikobasierte DSFA-PrüfungDatenschutz / Träger / BetriebDSGVO Art.5,6,9,13/14,28,32,35; kein pauschaler Compliance-Claim
Region / DatenflüsseDemo nur auf freigegebenen bestehenden Ressourcen; Betriebsdetails nicht öffentlichEU-/DE-Anforderung vereinbaren; Standort, Supportzugriff und Transfers getrennt prüfenVerbindliche Datenfluss-/Subprozessoren- und TransferkontrolleTräger / Einkauf / DatenschutzDSGVO verlangt nicht pauschal Deutschland
Technische SchutzmaßnahmenHTTPS-Gate, eigene private DB, getrennte Secrets, sichere Cookies, CSP und geschützte ExporteBedrohungsanalyse, Schnittstellenhärtung, Update- und SchwachstellenprozessKontinuierliche Prüfung, Monitoring, Incident-Prozess und Least PrivilegeIT / InformationssicherheitAutomatisierte Auth-/API-Tests, Dependency-Audit, keine öffentlichen Ops-Pfade
Backup / WiederanlaufDB-konsistenter Dump und Restore in separater Test-DB; Plattformvolume allein genügt nichtVerschlüsselte Aufbewahrung, Schlüsselverantwortung, RPO/RTO und Wiederanlauf testenVertragliche Ziele, überwachte Jobs, Restore-Übungen und Incident-BereitschaftBetrieb / KlinikleitungDemo-Ziel: Dump vor Schemawechsel, Wiederanlauf prüfen; kein Pilot-SLA zugesichert
Archivierung / RetentionUnveränderliche Berichtssnapshots im Anwendungspfad; kein zertifiziertes ArchivEinschlägige §23-Aufzeichnungen ab Anfertigung zehn Jahre abgrenzen, Export/Löschung planenTragfähiges Archiv- und Nachweiskonzept für tatsächlichen PflichtumfangFachverantwortung / QM / Datenschutz / Betrieb§23 Abs.4 S.3 IfSG; DB-Backup ersetzt Archivkonzept nicht
Asset- und DatenrechteOriginal-UNITY-Asset dokumentiert; Systemfonts; WIdO/ECDC mit Attribution; WHO remote ausgesetztNutzungsnachweise für Logo, Quellen, Fonts und geplante Verbreitung prüfenNachweis und Pflege aller erforderlichen RechteProjektverantwortung / Recht / DatenverantwortlicheAssetmanifest; WHO-Hostingrechte bleiben offen
Browser
öffentliche Orientierung / geschützter Workspace
HTTPS · Anwendung
Session, Rollen, Fachmodell
Private Datenbank
eigene Rolle / eigene persistente Assets

Der Hoster terminiert HTTPS. Eine private Datenbank ist nicht öffentlich adressierbar; auf einem gemeinsam genutzten Server ersetzt das private Netz weder eigene Zugangsdaten noch Berechtigungen. Secrets gehören in den vorgesehenen geschützten Konfigurationsweg. Exportdateien und zulässige Originalassets bleiben hinter der Anmeldung.

Bei persistenten Volumes kann ein Redeploy kurz unterbrechen. Ein Dateisystem-/Volumebackup einer aktiv beschriebenen Datenbank ist nicht automatisch konsistent: Datenbanksicherung, getrennte Restore-Probe, verschlüsselte Aufbewahrung und klarer Wiederanlauf sind eigene Betriebsaufgaben. RPO/RTO und Verfügbarkeit müssen vor einem Pilot vereinbart werden; hier wird kein klinisches SLA zugesichert.

Quellen und redaktioneller Stand

Direkte Primärquellen, Abruf jeweils am angegebenen Datum. Rechtsnorm, fachliche Empfehlung, lokale Gestaltungsentscheidung und Schätzannahme sind unterschiedliche Aussagen. Eine künftige Quellenänderung ersetzt keine verantwortete Inhaltsprüfung.

Kein Zugriff auf Klinikdaten, Mitgliederlisten oder technische Betriebsdetails aus dieser Übersicht. UNITY-Logo als unverändertes originales Bildasset; Schriftarten aus dem lokalen System, keine externen Font- oder Trackinganfragen.